Leistung · Anlagengruppe 8

Gebäudeautomation und MSR-Technik

Aurora Engineering plant die Gebäudeautomation als verbindendes Gewerk der TGA: Automationsschemata und Funktionslisten nach VDI 3814, Regelstrategien für Lüftung, Wärme und Kälte, Gebäudeleittechnik mit BACnet und Energiemonitoring, damit Anlagen so effizient laufen, wie sie geplant wurden.

Die beste Anlage bringt nichts, wenn sie falsch geregelt wird. Gebäudeautomation macht aus einzelnen Gewerken ein System: Sie steuert bedarfsgerecht, überwacht sicherheitsrelevante Werte und liefert die Daten, mit denen sich der Betrieb Jahr für Jahr verbessern lässt.

Gebäudeautomation: Raumbediengerät und Steuerung per Smartphone

Leistungsumfang

Was wir in der Gebäudeautomation planen

  • Automationskonzept

    Automationsgrad nach DIN EN ISO 52120, Systemarchitektur, Schnittstellen zwischen Gewerken und Fremdsystemen.

  • Automationsschemata und Funktionslisten

    Anlagenschemata mit Datenpunkten und Funktionsbeschreibungen nach VDI 3814, Grundlage für Ausschreibung und Abnahme.

  • Regelstrategien

    Bedarfsgeführte Regelung, Optimierung von Vorlauftemperaturen, Nachtauskühlung, Lastmanagement.

  • Gebäudeleittechnik

    Managementebene, Visualisierung, Alarmierung, Trendaufzeichnung, BACnet, Modbus, KNX.

  • Monitoring für Labor und Reinraum

    Überwachung von Druckkaskaden, Luftwechseln, Temperatur und Feuchte, revisionssichere Aufzeichnung.

  • Energiemonitoring und Betriebsoptimierung

    Zählerkonzepte, Kennzahlen, Auswertung und Optimierung nach der Inbetriebnahme.

Zielgruppen

Für wen diese Leistung geeignet ist

  • Betreiber und Facility Management

    die Transparenz über Anlagenbetrieb, Energieverbrauch und Störungen brauchen.

  • Labor-, Pharma- und Klinikbetreiber

    mit Nachweispflichten für Raumbedingungen und Validierung.

  • Bauherren mit Nachhaltigkeitszielen

    die Zertifizierungen und niedrige Betriebskosten anstreben.

Ablauf und Schnittstellen

Ablauf und Schnittstellen

  1. 1

    Automationskonzept

    Anforderungen der Nutzer, Automationsgrad, Systemarchitektur, Abstimmung mit allen TGA-Gewerken.

  2. 2

    Entwurf

    Automationsschemata, Datenpunktlisten, Funktionsbeschreibungen, Schaltschrankstandorte.

  3. 3

    Ausführungsplanung und Ausschreibung

    Vollständige Funktionslisten nach VDI 3814, Leistungsverzeichnisse, Schnittstellenlisten.

  4. 4

    Inbetriebnahme und Optimierung

    Funktionsprüfungen, Wirkprinzipprüfung, Trendanalyse, Betriebsoptimierung im ersten Jahr.

Normen und Richtlinien

Normen, Kennwerte und Qualität

Normen und Richtlinien

  • VDI 3814 (Gebäudeautomation)
  • DIN EN ISO 16484 (Systeme der Gebäudeautomation)
  • DIN EN ISO 52120 (Automationsgrad und Energieeffizienz)
  • AMEV-Richtlinien (öffentliche Bauherren)
  • BACnet ISO 16484-5
  • GEG § 71a (Gebäudeautomation ab 290 kW)

Qualitätsfaktoren und Kennwerte

  • Automationsgrad Klasse B oder besser nach ISO 52120
  • Herstellerneutrale Ausschreibung über Funktionslisten
  • Offene Protokolle: BACnet, Modbus, KNX
  • Zählerkonzept mit Energiekennzahlen
  • Wirkprinzipprüfung vor Abnahme

Häufige Fragen

Häufige Fragen zur Gebäudeautomation

Ist Gebäudeautomation gesetzlich vorgeschrieben?

Für Nichtwohngebäude mit Heizungs- oder Klimaanlagen über 290 kW fordert das GEG seit 2025 eine Gebäudeautomation mit Monitoring. Unabhängig davon amortisiert sich eine gute Automation über die Energieeinsparung meist in wenigen Jahren.

Schreiben Sie herstellerneutral aus?

Ja. Grundlage sind Funktionslisten und Automationsschemata nach VDI 3814 mit offenen Protokollen wie BACnet. So bleiben Sie unabhängig vom Systemlieferanten.

Wie überwachen Sie Reinräume und Labore?

Über kontinuierliches Monitoring von Druckdifferenzen, Luftwechseln, Temperatur und Feuchte mit Alarmierung und revisionssicherer Aufzeichnung, abgestimmt auf GMP- und ISO-Anforderungen.

Gebäudeautomation planen oder optimieren?

Wir entwickeln Ihr Automationskonzept und die Funktionslisten für eine herstellerneutrale Ausschreibung.