Schwerpunkt
Industrie & Sonderbauten
Aurora Engineering plant die Technische Gebäudeausrüstung für Industrie- und Sonderbauten: Produktions- und Logistikhallen, Lackierereien, Chemiestandorte, Rechenzentren, Quartiersentwicklungen und Versammlungsstätten, mit Prozesslüftung, Prozesskälte, Druckluft, redundanter Energieversorgung, Explosionsschutz und anlagentechnischem Brandschutz.
Industrie- und Sonderbauten folgen dem Prozess, nicht dem Standardgrundriss: große Volumen, hohe Lasten, besondere Sicherheitsanforderungen und enge Bauzeiten. Wir planen die Gebäudetechnik, die diese Prozesse zuverlässig versorgt, modellbasiert und mit früher Koordination aller Gewerke.
Leistungsumfang
Was wir für Industrie und Sonderbauten planen
Prozesslüftung und Absaugung
Prozessabluft mit Filterung, Hallenlüftung, Lackierereilüftung, Zuluftführung für große Volumen.
Prozesskälte und Druckluft
Kälte für Produktion und Rechenzentren, Kühlwasser, Druckluftversorgung, Wärmerückgewinnung aus Prozessen.
Hallenheizung und Energieversorgung
Dunkelstrahler, Luftheizer, Fernwärme, Mittel- und Niederspannung mit hohen Anschlussleistungen.
Rechenzentren
Redundante Kälte und Stromversorgung nach DIN EN 50600, freie Kühlung, USV, Gaslöschanlagen, Monitoring.
Explosionsschutz und Sicherheit
Ex-Zonen, Gaswarnanlagen, Sicherheitsabschaltungen, Brandfallsteuerungen, Werksstandards.
Quartiere und Versammlungsstätten
Zentrale Energieversorgung für Mischnutzung, Lüftung und Entrauchung für Versammlungsstätten, Schwimmbadtechnik.
Zielgruppen
Für wen dieser Schwerpunkt geeignet ist
Industrieunternehmen und Werksplaner
mit Neubau, Anbau oder Umbau von Produktions- und Logistikflächen.
Rechenzentrums- und Infrastrukturbetreiber
mit Anforderungen an Verfügbarkeit, Redundanz und Energieeffizienz.
Projektentwickler und Kommunen
mit Quartieren, Versammlungsstätten und öffentlichen Sonderbauten.
Ablauf und Schnittstellen
Ablauf und Schnittstellen
- 1
Prozessanforderungen
Aufnahme von Lasten, Medien, Betriebszeiten, Werksstandards und Sicherheitsanforderungen mit Verfahrenstechnik und Betreiber.
- 2
Konzept und Entwurf
Versorgungskonzept, Redundanz, Technikflächen, Energie- und Abwärmekonzept, Genehmigungsnachweise.
- 3
Ausführungsplanung im BIM-Modell
Koordination mit Tragwerk und Prozessanlagen, Trassen für große Querschnitte, Leistungsverzeichnisse.
- 4
Bauleitung und Inbetriebnahme
Fachbauleitung unter Bauzeitdruck, Inbetriebnahme, Wirkprinzipprüfungen, Übergabe.
Normen und Richtlinien
Normen, Kennwerte und Qualität
Normen und Richtlinien
- DIN EN 50600 (Rechenzentren)
- ATEX-Richtlinie und TRGS 720 – 723 (Explosionsschutz)
- VDI 2262 (Luftbeschaffenheit am Arbeitsplatz)
- VDI 3803 (Raumlufttechnik in Industriebauten)
- Muster-Industriebaurichtlinie und Versammlungsstättenverordnung
- DIN 19643 (Schwimmbadwasser)
Qualitätsfaktoren und Kennwerte
- Redundanz nach Verfügbarkeitsklasse (N+1, 2N)
- Prozessabluft mit Filterung und Wärmerückgewinnung
- Modellbasierte Koordination aller Gewerke
- Einhaltung von Werksstandards und Betreibervorgaben
- Reserven für spätere Prozessänderungen
Referenzen
Referenzen aus Industrie, Rechenzentrum und Sonderbau
Häufige Fragen
Häufige Fragen zur TGA-Planung im Industriebau
Planen Sie auch in Ex-Bereichen?
Ja. Explosionsschutz nach ATEX und TRGS ist Teil unserer Planung für Chemie- und Lackierereiprojekte, wie beim Produktionsturm von Worlée Chemie in Lauenburg.
Wie gehen Sie mit engen Bauzeiten um?
Mit modellbasierter Planung und früher Koordination aller Gewerke: Kollisionen werden im BIM-Modell gelöst, nicht auf der Baustelle. So haben wir das VW Trinity Werk in Wolfsburg begleitet.
Planen Sie Rechenzentren vollständig?
Ja, von der redundanten Kälte mit freier Kühlung über USV und Netzersatz bis zu Gaslöschanlage und Monitoring nach DIN EN 50600, wie beim Rechenzentrum in Augsburg.
Industriebau, Rechenzentrum oder Sonderbau geplant?
Wir nehmen Ihre Prozessanforderungen auf und entwickeln ein versorgungssicheres TGA-Konzept.