Leistung · Anlagengruppe 3 und 8

Kälte- und Klimakältetechnik

Aurora Engineering plant Kälteerzeugung und Kälteverteilung für Gebäude und Prozesse: Kaltwassersätze mit natürlichen Kältemitteln, freie Kühlung, Rückkühlwerke, Kaltwassernetze und Prozesskälte für Rechenzentren, Labore und Produktion, redundant ausgelegt und nach DIN EN 378 und F-Gase-Verordnung.

Kälte ist in Rechenzentren, Laboren und Produktionsstätten ein Verfügbarkeitsthema und in Bürogebäuden ein Energiethema. Wir entwerfen Kältekonzepte, die beides beherrschen: hohe Verfügbarkeit durch Redundanz und niedrige Jahresarbeitszahlen durch freie Kühlung und Wärmerückgewinnung.

Kältetechnik: luftgekühlte Kältemaschinen und Rückkühler auf einem Technikdach

Leistungsumfang

Was wir in der Kältetechnik planen

  • Kälteerzeugung

    Kaltwassersätze, Wärmepumpen im Kühlbetrieb, Absorptionskälte, natürliche Kältemittel wie Propan, Ammoniak und CO₂.

  • Freie Kühlung und Rückkühlung

    Hybride Rückkühler, adiabate Kühlung, Freikühlbetrieb für minimalen Verdichterstrom.

  • Kaltwasser- und Kühlmittelnetze

    Hydraulik, Speicher, Pufferung, Druckhaltung und Netzberechnung mit Druckverlustoptimierung.

  • Prozesskälte

    Kälte für Rechenzentren (Kaltgang-Einhausung, Inrow, Rückkühlung), Labore, Lackierereien und Fertigung.

  • Klimakälte für Büro und Handel

    Kühldecken, Betonkernaktivierung, Umluftkühlgeräte, VRF-Systeme und Abstimmung mit der Lüftung.

  • Redundanz- und Betriebskonzepte

    N+1 oder 2N, Umschaltungen, Notkühlung, Monitoring und Wartungsfreundlichkeit.

Zielgruppen

Für wen diese Leistung geeignet ist

  • Rechenzentrums- und Industriebetreiber

    die Verfügbarkeit, Energieeffizienz (PUE) und klar dokumentierte Redundanz benötigen.

  • Bauherren von Büro- und Verwaltungsgebäuden

    die eine wirtschaftliche, leise und GEG-konforme Klimatisierung suchen.

  • Labor- und Pharmaunternehmen

    mit präziser Prozesskälte für Geräte, Kühlräume und Reinräume.

Ablauf und Schnittstellen

Ablauf und Schnittstellen

  1. 1

    Kältebilanz und Konzept

    Lastprofile, Gleichzeitigkeiten, Kältemittelwahl, Variantenvergleich mit Lebenszykluskosten.

  2. 2

    Entwurf und Genehmigung

    Geräteauslegung, Aufstellorte, Schall, Kältemittelsicherheit nach DIN EN 378, Genehmigungsnachweise.

  3. 3

    Ausführungsplanung

    Hydraulikschemata, Rohrnetzberechnung, BIM-Modell, Leistungsverzeichnisse.

  4. 4

    Inbetriebnahme und Optimierung

    Fachbauleitung, Funktionsprüfungen, Einregulierung, Betriebsmonitoring.

Normen und Richtlinien

Normen, Kennwerte und Qualität

Normen und Richtlinien

  • DIN EN 378 (Kälteanlagen, Sicherheit und Umwelt)
  • EU-Verordnung 2024/573 (F-Gase)
  • VDI 2078 (Kühllast) und VDI 4650
  • DIN EN 50600 (Rechenzentren)
  • GEG und DIN V 18599
  • BetrSichV und Druckgeräterichtlinie

Qualitätsfaktoren und Kennwerte

  • Jahresarbeitszahl (SEER) als Planungsziel
  • Freikühlanteil über 60 % der Jahresstunden bei Rechenzentren
  • Redundanz N+1 oder 2N je nach Verfügbarkeitsklasse
  • Kältemittel mit GWP unter 150 bevorzugt
  • Schallschutz an Aufstellorten nach TA Lärm

Häufige Fragen

Häufige Fragen zur Kälteplanung

Welche Kältemittel empfehlen Sie?

Wo immer möglich natürliche Kältemittel wie Propan (R290), Ammoniak oder CO₂. Sie sind langfristig verfügbar, nicht von der F-Gase-Verordnung betroffen und effizient. Sicherheitsanforderungen nach DIN EN 378 planen wir von Anfang an mit ein.

Wie hoch ist der Freikühlanteil bei Rechenzentren?

Mit hybriden Rückkühlern und angehobenen Kaltwassertemperaturen erreichen wir in Deutschland Freikühlanteile deutlich über 60 % der Jahresstunden. Das senkt den PUE spürbar.

Planen Sie Redundanz auch für kleinere Anlagen?

Ja. Redundanz ist eine Frage der Verfügbarkeitsanforderung, nicht der Größe. Für Labore und Serverräume sind N+1-Konzepte auch bei wenigen hundert Kilowatt sinnvoll.

Kälteanlage oder Prozesskälte geplant?

Wir erstellen Ihre Kältebilanz und vergleichen Konzepte nach Verfügbarkeit und Lebenszykluskosten.