Leistung · Anlagengruppe 3

Lüftungs- und Klimatechnik

Aurora Engineering plant raumlufttechnische Anlagen (RLT) und Klimatechnik für Büro-, Labor-, Reinraum-, Klinik- und Industriegebäude: von der Luftmengenermittlung über Kanalnetzberechnung, Wärmerückgewinnung und Schallschutz bis zur bedarfsgeführten Regelung, als integrale TGA-Fachplanung über alle Leistungsphasen der HOAI.

Lüftung und Klima bestimmen Raumluftqualität, Komfort, Hygiene und einen großen Teil des Energieverbrauchs eines Gebäudes. Wir dimensionieren Anlagen so, dass sie im Betrieb genau die Luftmengen liefern, die tatsächlich benötigt werden, nicht mehr und nicht weniger.

Lüftungs- und Klimatechnik: Ingenieure planen eine raumlufttechnische Anlage

Leistungsumfang

Was wir in der Lüftungs- und Klimatechnik planen

  • Luftmengen- und Lastermittlung

    Ermittlung von Außenluftraten, Kühl- und Heizlasten nach DIN EN 16798 und VDI 2078, raumweise und nutzungsabhängig.

  • Zentrale und dezentrale RLT-Anlagen

    Auslegung von Zentralgeräten mit Wärmerückgewinnung, Filterstufen, Befeuchtung und adiabater Kühlung sowie dezentraler Fassadenlüftung.

  • Kanalnetz- und Auslassplanung

    Aerodynamische Kanalnetzberechnung, Druckverlustoptimierung, Luftdurchlässe für Misch-, Quell- und Verdrängungslüftung.

  • Sonderlüftung

    Laborlüftung mit variablem Volumenstrom, OP-Lüftung mit TAV-Decken, Prozessabluft, Küchen- und Tiefgaragenlüftung.

  • Brand- und Rauchschutz in RLT

    Brandschutzklappen, Entrauchung, Rauchschutzdruckanlagen und Abstimmung mit dem Brandschutzkonzept.

  • Regelung und Monitoring

    Bedarfsgeführte Regelung über CO₂, Präsenz und Feuchte, Schnittstellen zur Gebäudeautomation und Energiemonitoring.

Zielgruppen

Für wen diese Leistung geeignet ist

  • Bauherren und Betreiber

    die verlässliche Raumbedingungen, geringe Betriebskosten und dokumentierte Hygiene nach VDI 6022 erwarten.

  • Architekten und Generalplaner

    die einen TGA-Partner brauchen, der Technikflächen, Schächte und Deckenhöhen früh im Entwurf klärt.

  • Industrie und Forschung

    mit Prozessabluft, Ex-Bereichen, Laboren oder Reinräumen und entsprechend hohen Anforderungen an Luftführung und Redundanz.

Ablauf und Schnittstellen

Ablauf und Schnittstellen

  1. 1

    Grundlagen und Konzept

    Nutzungsprofile, Luftmengenbilanz, Technikflächen und Schachtbedarf, Variantenvergleich zentral / dezentral.

  2. 2

    Entwurf und Genehmigung

    Geräteauslegung, Kanalführung, Schallschutz, Nachweise nach GEG und Brandschutz.

  3. 3

    Ausführungsplanung im BIM-Modell

    Kollisionsfreie Kanalnetze, Schemata, Stücklisten und Leistungsverzeichnisse.

  4. 4

    Bauleitung, Inbetriebnahme, Einregulierung

    Fachbauleitung, Hygieneabnahme, Luftmengenmessung, Übergabe mit Betriebsdokumentation.

Normen und Richtlinien

Normen, Kennwerte und Qualität

Normen und Richtlinien

  • DIN EN 16798 (Lüftung von Nichtwohngebäuden)
  • VDI 6022 (Hygiene in RLT-Anlagen)
  • DIN 1946-4 (Krankenhaus) und DIN 1946-7 (Labor)
  • VDI 2078 (Kühllast) und VDI 2081 (Schallschutz)
  • DIN EN 13779, DIN EN 12599 (Prüfung und Abnahme)
  • DIN 18017-3 (Wohnungslüftung)

Qualitätsfaktoren und Kennwerte

  • Wärmerückgewinnung mit Rückwärmzahlen über 75 %
  • Spezifische Ventilatorleistung (SFP) als Auslegungsziel
  • Luftwechsel je nach Nutzung 2 h⁻¹ bis 45 h⁻¹
  • Filterklassen ePM1 bis HEPA H14
  • Schalldruckpegel je Raum nach VDI 2081

Häufige Fragen

Häufige Fragen zur Lüftungsplanung

Ab welcher Leistungsphase steigen Sie ein?

Wir übernehmen alle Leistungsphasen 1 bis 9 nach HOAI, vom Konzept bis zur Objektbetreuung, oder einzelne Phasen, etwa nur die Ausführungsplanung im BIM-Modell oder die Fachbauleitung.

Planen Sie auch Laborlüftung und OP-Lüftung?

Ja. Laborlüftung nach DIN 1946-7 mit Abzugsregelung und OP-Lüftung nach DIN 1946-4 mit TAV-Decken gehören zu unserem Schwerpunkt Labor und Reinraum sowie zu den Sonderbauten.

Wie wird die Energieeffizienz der Anlage sichergestellt?

Über bedarfsgeführte Regelung, hohe Wärmerückgewinnung, niedrige Druckverluste im Kanalnetz und eine Auslegung auf reale Lasten statt Pauschalwerte. Die Kennwerte werden im Energiekonzept dokumentiert.

Lüftungs- oder Klimaanlage geplant?

Wir beraten Sie unverbindlich zu Konzept, Luftmengen und Technikflächen.