Leistung · Anlagengruppe 2

Heizungs- und Wärmeversorgungsanlagen

Aurora Engineering plant Wärmeversorgungsanlagen für Neubau und Bestand: Heizlastberechnung nach DIN EN 12831, Wärmeerzeuger von der Wärmepumpe über Fernwärme bis zum BHKW, Verteilnetze mit hydraulischem Abgleich sowie Flächenheizsysteme, GEG-konform und auf niedrige Betriebskosten ausgelegt.

Die Wärmeversorgung entscheidet über CO₂-Bilanz und Betriebskosten eines Gebäudes für Jahrzehnte. Wir vergleichen Erzeugervarianten nach Lebenszykluskosten und planen Verteilnetze, die mit niedrigen Systemtemperaturen effizient arbeiten.

Wärmeversorgung: digitaler Raumthermostat einer modernen Heizungsanlage

Leistungsumfang

Was wir in der Heizungstechnik planen

  • Heizlast und Energiebedarf

    Raumweise Heizlast nach DIN EN 12831, Energiebedarf nach DIN V 18599, Nachweise nach GEG.

  • Wärmeerzeuger

    Luft- und Sole-Wärmepumpen, Fernwärmeübergabestationen, BHKW, Biomasse, Hybridsysteme und Spitzenlastkessel.

  • Verteilnetze und Hydraulik

    Rohrnetzberechnung, hydraulischer Abgleich, Pumpenauslegung, Pufferspeicher und Druckhaltung.

  • Wärmeübergabe

    Fußboden- und Deckenheizung, Betonkernaktivierung, Heizkörper, Lufterhitzer und Hallenheizung.

  • Sanierung im Bestand

    Bestandsaufnahme, Umstellung auf niedrige Systemtemperaturen, Etappenkonzepte bei laufendem Betrieb.

  • Abwärme und Sektorkopplung

    Nutzung von Prozess- und Serverabwärme, Kopplung mit Kälte und Photovoltaik.

Zielgruppen

Für wen diese Leistung geeignet ist

  • Wohnungsunternehmen und Projektentwickler

    die GEG-konforme, förderfähige Wärmekonzepte mit planbaren Kosten brauchen.

  • Öffentliche Bauherren und Verwaltungen

    mit Sanierungsvorhaben im Bestand und Anforderungen an Dekarbonisierung.

  • Industrie und Gewerbe

    mit Hallenheizung, Prozesswärme und Abwärmepotenzialen.

Ablauf und Schnittstellen

Ablauf und Schnittstellen

  1. 1

    Grundlagen und Energiekonzept

    Heizlast, Bedarfsprofile, Erzeugervergleich mit Förderung und Lebenszykluskosten.

  2. 2

    Entwurf und Genehmigung

    Auslegung, Technikflächen, Schornstein und Abgas, GEG-Nachweis, Fördermittelanträge.

  3. 3

    Ausführungsplanung

    Hydraulikschemata, Rohrnetz, Regelstrategie, BIM-Modell, Leistungsverzeichnisse.

  4. 4

    Bauleitung und Inbetriebnahme

    Fachbauleitung, hydraulischer Abgleich, Regelungseinstellung, Abnahme.

Normen und Richtlinien

Normen, Kennwerte und Qualität

Normen und Richtlinien

  • DIN EN 12831 (Heizlast)
  • GEG 2024 und DIN V 18599
  • VDI 2035 (Wasserbeschaffenheit) und VDI 4645 (Wärmepumpen)
  • DIN EN 1264 (Flächenheizung)
  • AGFW-Regelwerk (Fernwärme)
  • BEG-Förderrichtlinien

Qualitätsfaktoren und Kennwerte

  • Systemtemperaturen 35/28 °C bis 55/45 °C für Wärmepumpen
  • Jahresarbeitszahl über 3,5 als Ziel
  • Hydraulischer Abgleich Verfahren B
  • Pufferspeicher- und Regelstrategie dokumentiert
  • Abwärmenutzung vor Neuerzeugung

Häufige Fragen

Häufige Fragen zur Heizungsplanung

Wärmepumpe oder Fernwärme: was ist wirtschaftlicher?

Das hängt von Fernwärmepreis, Stromtarif, Gebäudehülle und Förderung ab. Wir vergleichen beide Varianten mit realen Lastprofilen über 20 Jahre und zeigen die Kostenschwelle transparent auf.

Funktioniert eine Wärmepumpe im Bestand?

In den meisten Fällen ja, wenn Heizflächen und Hydraulik auf niedrige Vorlauftemperaturen umgestellt werden. Wir prüfen das raumweise über die Heizlast und schlagen gezielte Anpassungen vor.

Übernehmen Sie auch die Fördermittelbeantragung?

Wir erstellen die technischen Nachweise und begleiten den BEG-Antrag in Zusammenarbeit mit Energieeffizienz-Experten.

Wärmeversorgung planen oder sanieren?

Wir vergleichen Erzeugervarianten und zeigen Ihnen den wirtschaftlichsten Weg zur Dekarbonisierung.